Drei Decks liegen auf dem Tisch, alle mit achtundsiebzig Karten, alle mit vier Farben und zweiundzwanzig Trümpfen. Wer dieselbe Karte in allen dreien sucht, findet sie unter drei verschiedenen Nummern, mit drei verschiedenen Namen und in einem Fall ohne jede Szene.
Die Frage, welches Deck man kaufen soll, wird meist nach dem Aussehen entschieden. Das ist verständlich und führt regelmäßig dazu, dass Buch und Karten nicht zusammenpassen: Das Begleitbuch spricht über eine Nummerierung, die im gekauften Deck anders ist.
Der folgende Text stellt die drei Familien nebeneinander, an denen sich fast alle heutigen Decks orientieren. Verglichen werden Bildsprache, Nummerierung der Trümpfe, Zahlenkarten, Hofkartennamen und Begleitliteratur, und am Ende steht, welche Familie zu welcher Arbeitsweise passt.
- Umfang: in allen drei Familien achtundsiebzig Karten
- Marseille: Druckmuster aus Frankreich, Zahlenkarten ohne Szene
- Rider-Waite-Smith: London 1909, jede Zahlenkarte mit eigener Szene
- Thoth: gemalt in den Vierzigern, gedruckt 1969, Titel und Zuordnung auf den Karten
- Strittige Stelle: die Trümpfe acht und elf sind in zwei Familien vertauscht
- Hofkarten: drei verschiedene Namensreihen für dieselben vier Ränge
- Kaufregel: zuerst die Arbeitsweise wählen, dann das Bild
Drei Decks, dieselben achtundsiebzig Karten
Der Aufbau ist in allen drei Familien identisch. Sechsundfünfzig Karten bilden die vier Farben mit Ass bis Zehn und vier Hofkarten je Farbe, zweiundzwanzig Karten bilden die Trümpfe, die im Deutschen große Arkana heißen.
Diese Struktur stammt aus dem Kartenspiel. Die ältesten erhaltenen Blätter dieser Art entstanden im fünfzehnten Jahrhundert in Norditalien, und sie waren für ein Stichspiel gemacht, in dem die Trumpfreihe genau die Aufgabe hatte, die ihr Name sagt.
Alles, was die drei Familien unterscheidet, liegt also nicht im Bauplan, sondern in der Ausführung: in den Bildern, in der Reihenfolge zweier Trümpfe, in den Namen und in dem, was auf den Zahlenkarten zu sehen ist. Die Geschichte dieser Blätter zeichnet der Überblick zum Tarot nach.
Was eine Deckfamilie ist
Von Familien spricht man, weil keines der drei ein einzelnes Produkt ist. Jede besteht aus einem Vorbild und aus Dutzenden bis Hunderten von Decks, die dessen Aufbau übernommen und die Bilder neu gezeichnet haben.
Für den Kauf ist das die wichtigere Ebene. Ein modernes Deck mit Katzen, Botanik oder Science-Fiction-Motiven ist in aller Regel die Neuzeichnung einer dieser drei Vorlagen, und welcher, steht meist im Kleingedruckten oder lässt sich an zwei Karten ablesen.
Die Prüfung dauert zehn Sekunden. Man sieht sich die Fünf der Münzen an: Ist dort eine Szene mit Personen, gehört das Deck zur zweiten Familie. Sind es fünf angeordnete Münzen mit Ornament, zur ersten. Steht ein Titel auf der Karte, zur dritten.
Diese Zuordnung ist keine Formsache. Sie entscheidet, welche Bücher zum Deck passen, welche Kartennummern gelten und ob die Deutung über ein Bild, über eine Zahl oder über eine Zuordnung läuft. Wer sie überspringt, kauft ein hübsches Blatt und dazu die falsche Literatur.
Die Marseille-Familie: ein Druckmuster, kein einzelnes Deck

Diese Familie geht auf ein Holzschnittmuster zurück, das ab dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert in französischen Werkstätten in großer Zahl gedruckt wurde. Der Name bezeichnet ein Muster, keine bestimmte Ausgabe, und es gibt mehrere Varianten davon.
Die Trümpfe tragen französische Namen und laufen von eins bis einundzwanzig; der Narr bleibt unnummeriert. Die Farben heißen Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen, die vier Ränge Bube, Reiter, Königin und König.
Das auffälligste Merkmal betrifft die Zahlenkarten. Sie zeigen keine Szene, sondern die entsprechende Anzahl von Zeichen in einem ornamentalen Muster. Auf der Sechs der Schwerter liegen sechs Schwerter, mehr nicht.
Wer mit diesen Karten arbeitet, ist deshalb auf die Zahlenlogik und auf die Nachbarschaft der Karten angewiesen. Das ist anspruchsvoller im Einstieg und strenger in der Ausführung, und es ist der Grund, warum die zahlenbezogene Deutung in dieser Linie am gründlichsten ausgearbeitet ist.
Ein zweites Merkmal fällt erst beim Legen auf. Die Figuren auf den Trümpfen und Hofkarten blicken in eine bestimmte Richtung, und diese Blickrichtung wird in dieser Linie mitgedeutet: Wen sieht die Karte an, wem kehrt sie den Rücken zu. Das ersetzt einen Teil dessen, wofür anderswo die Kartenlage steht.
Rider-Waite-Smith: das Deck von 1909
Das zweite Vorbild erschien 1909 in London. Der Verlag lieferte den ersten Namensbestandteil, der Autor den zweiten, und die Zeichnerin Pamela Colman Smith kam erst spät dazu, obwohl von ihr alle achtundsiebzig Bilder stammen.
Die Neuerung liegt bei den Zahlenkarten. Jede von ihnen bekam eine eigene Szene mit Personen und Handlung, statt nur die Zeichen zu zeigen. Als Vorbild dafür gilt ein italienisches Deck des späten fünfzehnten Jahrhunderts, dessen Zahlenkarten ebenfalls bebildert sind.
Damit wurde der Einstieg sehr viel leichter, und zugleich wurde eine Deutung festgelegt, die vorher offener war. Die Szene sagt, worum es geht, und wer sie kennt, braucht die Zahlenlogik nicht mehr zwingend.
Ein Begleitbuch erschien ein Jahr später und enthält zu jeder Karte eine aufrechte und eine umgekehrte Bedeutung. Der weitaus größte Teil der heutigen Einsteigerliteratur bezieht sich auf dieses Deck, oft ohne das ausdrücklich zu sagen; das gilt auch für den Einstiegstext zu den Karten und ihren Bedeutungen.
Thoth: gemalt in den Vierzigern, gedruckt 1969
Das dritte Vorbild entstand aus der Zusammenarbeit zwischen Aleister Crowley und der Malerin Frieda Harris. Die Arbeit an den Bildern zog sich über mehrere Jahre, und gedruckt wurde das Deck erst Ende der sechziger Jahre, als beide bereits gestorben waren.
Die Zahlenkarten tragen hier weder eine Szene noch bloße Zeichen, sondern einen Titel und eine astrologische Zuordnung. Wer damit arbeitet, liest weniger ein Bild als eine Formel aus Zahl, Farbe, Planet und Zeichen.
Auch mehrere Trümpfe heißen anders als in den beiden anderen Familien. Aus der Gerechtigkeit wird der Ausgleich, aus der Kraft die Lust, aus der Mäßigung die Kunst, aus dem Gericht der Äon, aus der Welt das Universum.
Diese Umbenennungen sind keine Übersetzungsfrage. Sie gehören zu einem eigenen Lehrgebäude, und wer das Deck ohne dieses Gebäude benutzt, arbeitet mit Karten, deren Titel auf etwas verweisen, das im Begleitmaterial steht.
Tarot Decks Vergleich: drei Familien nebeneinander

| Merkmal | Marseille | Rider-Waite-Smith | Thoth |
|---|---|---|---|
| Entstehung | Druckmuster ab dem 17. Jahrhundert | London 1909 | gemalt in den 1940ern, gedruckt 1969 |
| Zahlenkarten | ornamental, ohne Szene | Szene mit Personen | Titel und astrologische Zuordnung |
| Trumpf acht | Gerechtigkeit | Kraft | Ausgleich |
| Trumpf elf | Kraft | Gerechtigkeit | Lust |
| Hofkarten | Bube, Reiter, Königin, König | Page, Ritter, Königin, König | Prinzessin, Prinz, Königin, Ritter |
| Umkehrungen | meist nicht verwendet | im Begleitbuch vorgesehen | traditionell nachrangig |
| Deutung stützt sich auf | Zahl, Farbe, Nachbarschaft | Szene und Bilddetail | Zuordnung und Titel |
| Einstieg | anspruchsvoll | leicht | anspruchsvoll |
Die Tabelle erklärt die meisten Missverständnisse zwischen Buch und Deck. Wer ein Marseille-Deck kauft und ein Buch der zweiten Familie danebenlegt, sucht auf der Acht eine Karte, die dort nicht liegt.
Die Zahlenkarten sind der größte Unterschied
Vierzig der achtundsiebzig Karten sind Zahlenkarten, also mehr als die Hälfte des Decks. An ihnen entscheidet sich, wie eine Legung tatsächlich abläuft, und nicht an den zweiundzwanzig Trümpfen, über die die meisten Bücher am ausführlichsten schreiben.
Bei bebilderten Zahlenkarten liefert das Bild einen Einstieg, auch ohne Vorwissen. Bei ornamentalen Zahlenkarten liefert es nichts, und die Deutung entsteht aus Zahl, Farbe und aus der Frage, welche Karten daneben liegen.
Beide Wege führen zu brauchbaren Ergebnissen, nur auf verschiedenen Strecken. Der eine beginnt schnell und wird später ungenau, wenn das Bild die Zahl verdeckt. Der andere beginnt langsam und bleibt danach gleichmäßig.
Für die dritte Familie gilt ein dritter Fall. Dort steht die Auskunft in Worten auf der Karte, zusammen mit einer Zuordnung aus Planet und Zeichen. Wer die Zuordnung nicht lesen kann, hat einen Titel und sonst nichts, und der Titel allein trägt eine Legung nicht.
Acht und elf: die vertauschten Trümpfe
In der Marseille-Reihe trägt die Gerechtigkeit die Nummer acht und die Kraft die Nummer elf. Im Deck von 1909 ist es umgekehrt, und die dritte Familie folgt dieser Umstellung mit ihren eigenen Titeln.
Der Grund liegt in einer Zuordnung der Trümpfe zu den zwölf Tierkreiszeichen, wie sie im englischsprachigen Okkultismus des neunzehnten Jahrhunderts entwickelt wurde. Damit die Reihenfolge zu dieser Zuordnung passte, wurden zwei Karten getauscht.
Für die Praxis ist das mehr als eine Marginalie. Wer mit Zahlen arbeitet, etwa mit Quersummen oder mit Paaren, bekommt in beiden Systemen verschiedene Ergebnisse, und beim Wechsel zwischen zwei Decks entstehen Deutungen, die sich nicht vergleichen lassen. Der Aufbau der Trumpfreihe ist Thema des Textes über die große Arkana.
Warum die Namen der Trümpfe nicht gleichgültig sind
Ein Kartenname ist eine erste Deutung. Wer eine Karte Mäßigung nennt, hat sie anders gerahmt, als wenn er sie Kunst nennt, und beide Namen führen zu verschiedenen Sätzen im Deutungsheft.
Dazu kommt die Übersetzungslage. Die Marseille-Namen sind französisch, die der zweiten Familie englisch, und die deutschen Fassungen weichen zwischen Verlagen voneinander ab. Wer zwei deutsche Ausgaben desselben Decks vergleicht, findet gelegentlich zwei Namen für dieselbe Karte.
Praktisch hilft eine schlichte Regel: den Namen notieren, mit dem das eigene Deck arbeitet, und dabei bleiben. Wer im Heft mit wechselnden Namen schreibt, kann seine eigenen Einträge nach einem halben Jahr nicht mehr sortieren.
Drei Namensreihen für dieselben vier Ränge
Die sechzehn Hofkarten heißen in jeder Familie anders. Marseille: Bube, Reiter, Königin, König. Das Deck von 1909: Page, Ritter, Königin, König. Die dritte Familie: Prinzessin, Prinz, Königin, Ritter.
Die dritte Reihe ist die verwirrendste, weil sie bekannte Wörter anders verteilt. Der Ritter steht dort an der Stelle, die anderswo der König einnimmt, und die Prinzessin an der Stelle des Pagen. Wer eine Tabelle dazu nicht danebenlegt, verrechnet sich zuverlässig.
Inhaltlich beschreiben alle drei Reihen dasselbe Gerüst aus vier Stufen. Wie sich diese Stufen deuten lassen, behandelt der Text über die Hofkarten im Tarot unabhängig von der Namenswahl.
Was das für die Umkehrungen bedeutet
Die Familien gehen mit umgekehrt liegenden Karten unterschiedlich um, und das hat handfeste Gründe. Bei ornamentalen Zahlenkarten ist häufig gar nicht erkennbar, welche Seite oben ist, weil das Muster symmetrisch angelegt wurde.
Im Deck von 1909 ist die Lage dagegen immer eindeutig, und das Begleitbuch sieht zu jeder Karte einen eigenen Absatz für die umgekehrte Bedeutung vor. In der dritten Linie spielt die Lage traditionell kaum eine Rolle, weil dort die Nachbarschaft der Karten die Gewichtung übernimmt.
Das Deck legt damit eine Praxis nahe, ohne sie vorzuschreiben. Abweichen darf jeder; nur sollte man wissen, wovon man abweicht, sonst kämpft man mit einem Begleitbuch, das eine andere Frage beantwortet als die gestellte.
Welche Begleitliteratur zu welchem Deck gehört
Die Menge der verfügbaren Bücher ist zwischen den drei Familien sehr ungleich verteilt. Zur zweiten gibt es mehr Literatur als zu den beiden anderen zusammen, und ein großer Teil davon nennt das Deck nicht, weil er es stillschweigend voraussetzt.
Zur Marseille-Linie gibt es eine kleinere, fachlich eigenständige Literatur, die stark mit Zahlen, Farben und Kartenfolgen arbeitet. Zur dritten Familie gehört im Wesentlichen das Werk, das während der Arbeit an den Bildern entstand, und die daran anschließende Kommentarliteratur.
Vor dem Kauf lohnt deshalb ein Blick auf das Regal statt auf das Bild. Wer wenig Zeit zum Suchen hat, kommt mit der zweiten Familie am schnellsten voran, einfach weil das Material zur Hand ist.
Welche Familie zu welcher Arbeitsweise passt
- Wer schnell zu ersten brauchbaren Legungen kommen möchte, nimmt ein Deck der zweiten Familie mit bebilderten Zahlenkarten.
- Wer systematisch arbeitet und Zahlen mag, kommt mit der Marseille-Linie weiter, muss aber am Anfang mehr investieren.
- Wer bereits astrologisch arbeitet, findet in der dritten Familie die dichteste Verbindung zwischen beiden Systemen.
- Wer für andere legt, wählt ein Deck, dessen Bilder sich zeigen lassen, ohne dass sie erklärt werden müssen.
- Wer mit Umkehrungen arbeiten will, prüft vorher, ob die Lage auf den Zahlenkarten überhaupt erkennbar ist.
- Wer schon ein Buch besitzt, kauft das Deck, auf das dieses Buch sich bezieht, und nicht umgekehrt.
Die letzte Regel wird am häufigsten verletzt und verursacht die meisten Fehlkäufe. Das Buch ist die teurere Anschaffung, gemessen an der Zeit, die darin steckt.
Was danach kommt, ist unabhängig von der Familie: ein fester Rahmen für den Umgang mit dem Blatt, wie ihn der Text über das Einweihen eines Tarot-Decks beschreibt.
Für den Kartengrößen- und Papierkram gilt eine unspektakuläre Regel: Ein Blatt, das sich schlecht mischen lässt, wird seltener benutzt. Große Karten sehen auf Fotos gut aus und liegen in kleinen Händen unbequem, und das entscheidet über mehr als jede Bildsprache.
Was die Wahl des Decks nicht entscheidet
Kein Deck legt besser als ein anderes. Die Karten sind bedruckte Pappe, und die Unterschiede betreffen die Art der Arbeit, nicht deren Ergebnis.
Karten sind ein symbolisches Werkzeug und Material für Unterhaltung und persönliche Reflexion. Sie stellen nichts fest und sagen nichts voraus. Für medizinische, rechtliche und finanzielle Fragen gibt es zuständige Berufe, und erfahrene Legerinnen lehnen solche Fragen ab, statt eine Auskunft zu geben, die sie nicht verantworten können.
Was ein Deck tatsächlich beeinflusst, ist die Häufigkeit der Benutzung. Ein Blatt, dessen Bilder man gern ansieht, liegt öfter auf dem Tisch, und Übung schlägt jede Familienzugehörigkeit.
Häufige Fragen
Kann ich zwischen zwei Familien wechseln?
Ja, aber nicht innerhalb einer Deutung und besser nicht innerhalb eines Lernabschnitts. Wer die Familie wechselt, wechselt die Nummerierung zweier Trümpfe, die Hofkartennamen und die Rolle des Bildes, und das braucht ein paar Wochen.
Woran erkenne ich, zu welcher Familie ein modernes Deck gehört?
An den Zahlenkarten und an den Trümpfen acht und elf. Szene mit Personen und Kraft auf der Acht: zweite Familie. Ornament und Gerechtigkeit auf der Acht: Marseille. Titel auf der Zahlenkarte: dritte Familie.
Sind ältere Decks besser als neuere?
Nein. Alter sagt über die Brauchbarkeit nichts. Entscheidend ist, ob ein Deck einer klaren Vorlage folgt, denn nur dann passt die Literatur dazu. Frei erfundene Decks ohne erkennbare Familie sind schön und zum Lernen ungeeignet.
Brauche ich mehrere Decks?
Für den Anfang eines. Ein zweites lohnt sich, sobald man mit dem ersten sicher ist und die Unterschiede vergleichen möchte. Wer drei Decks nebeneinander lernt, lernt keines davon.
Warum steht in meinem Buch eine andere Kartennummer?
Weil es sich auf eine andere Familie bezieht. Die Nummern acht und elf sind der übliche Fall. Ein Blick auf die Titelangaben des Buches klärt in der Regel, welches Deck vorausgesetzt wird. Zur Bildebene selbst gibt es einen eigenen Text über die Symbole im Tarot.
Wer die drei Blätter einmal nebeneinanderlegt und dieselbe Karte in allen dreien sucht, braucht danach keine Kaufberatung mehr. Der Unterschied steht auf vierzig Karten, und er entscheidet, ob beim Deuten ein Bild gelesen wird, eine Zahl oder eine Formel.




